Wie kommt man auf eine Intensivpflegestation in der Schweiz?

Seit 5 Monaten auf einer kleineren Intensivpflegestation in der Innerschweiz

Ich komme aus einer Stadt mit 22.000 Einwohnern im thüringischen Deutschland.
Die Entscheidung, mit meiner 2002 beendeten Ausbildung zur Anästhesie-und Intensivfachschwester, die Möglichkeit zu nutzen, auch andere Spitäler kennen zu lernen, stand schon ca. ein Jahr vor meinem Arbeitsbeginn in der Schweiz fest. Ich wusste nur nicht genau, wohin mich mein Weg führen sollte.
So schrieb ich Bewerbungen an deutsche Zeitarbeitsfirmen und bekam Angebote, mit denen ich nicht recht zufrieden sein wollte.
Zu einem späteren Zeitpunkt befasste ich mich erneut mit dem Thema eines Stellenwechsels.
Eine Kollegin fragte mich irgendwann, warum ich nicht versuchen würde, eine Anstellung in der Schweiz zu bekommen, weiter weg wolle ich doch sowieso.
Spontan schaute ich ins Internet und bekam zahlreiche Möglichkeiten, mich zu bewerben.
Nachdem ich verschiedene Consultingfirmen angeschrieben hatte, entschied ich mich sofort für die des Herrn Stecher, seine promte Reaktion und die zahlreichen ausführlichen Gespräche, gaben mir das Gefühl, aufgrund meines Könnens, meinen Vorstellungen und meinen Wünschen professionell beraten zu sein.
In kürzester Zeit vermittelte man mir drei Schnuppertage.
Ich komme selbst aus einem grösseren Spital mit ca. 700 Betten und einer grossen interdisziplinären IPS, die 22 beatmete Patienten betreuen kann.
Trotzdem entschied ich mich nach meinen Besuchen gegen ein grösseres, für ein kleineres Haus. Ich wollte meinen Heimatwechsel langsam angehen und mir übertragene Aufgaben zur Zufriedenheit erfüllen. Da erschien mir eine überschaubare Situation als angebrachter.
Es war kein leichter Start, viele Prioritäten sind anders gesteckt, Gepflogenheiten unterscheiden sich vom deutschen Gesundheitssystem. Arbeitsabläufe gestalten sich verschieden, Kompetenzen sind unterschiedlicher verteilt, Medikamente werfen Fragen auf, da sie andere Namen haben.
Ein neuer Tag barg immer neue Herausforderungen in sich. Die meisten Patienten sind bei Bewusstsein und stellen andere Ansprüche als ein komatöser Patient- wiederum eine neue Erfahrung.
Das Personal wird zum grossen Teil mit internistischen Krankheitsbildern konfrontiert. Ich habe hier die Möglichkeit, mein Wissen in Innerer Medizin intensiver auszubauen und lerne jeden Tag neu hinzu.
Mit jeder Woche wächst meine Sicherheit in den Arbeitsabläufen. Mit der Unterstützung meiner Kollegen kann ich jeder Zeit rechnen. Sie erleichterten mir den Start und schenkten mir Vertrauen. Ebenso macht es grossen Spass, mit mehreren Kulturen zusammen zu arbeiten.
Weiterhin finde ich die zahlreichen Möglichkeiten zu Weiterbildungen bemerkenswert.
Und natürlich darf ich zum Schluss behaupten, für mich ein besonders schönes Stück Schweiz entdeckt zu haben. Landschaftlich reizvoll und kulturell ansprechend.
Es gibt einfach unzählige Gelegenheiten, seine Freizeit zu gestalten. Auf der anderen Seite findet man die Ruhe, die in Deutschland oft vermisst wird.

Mein Einstieg war trotz allem einfacher, als ich annahm, nicht zuletzt auch Dinge wie Arbeitsgenehmigung, Versicherung, Unterkunft, Bank etc. erwiesen sich als problemlos.
Ich habe meine Entscheidung nicht eine Minute bereut, sie stellt für mich eine grosse persönliche Bereicherung dar, die ich jederzeit wieder treffen würde.
Ich kann jedem zu diesem Schritt raten, man kann nur dazu gewinnen- an Erfahrung, Freunden, Lebensfreude und dem guten Gefühl seine inneren Ängste überwunden zu haben!

Veronika Scharenberg, 13. Dezember 2004

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Für die Kandidatinnen und Kandidaten ist die Stellenvermittlung und die dazugehörige Beratung, bei den vermittelten Personen Beratung und Karriereplanung auch nach Antritt der neuen Stelle, kostenfrei.

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